Kosmos, Personal Issue

PERSONAL ISSUE: STRUKTURMANGEL

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Viele Menschen kämpfen gegen Strukturen, fühlen sich eingeengt wollen frei und spontan sein und sich weder im Alltag noch beruflich an Regeln oder feste Abläufe halten. Ich dagegen habe meine ganz eigenen beruflichen Zwänge und persönlichen Unfreiheiten, die allerdings nicht so offensichtlich und weniger strukturiert sind und ich bin unglücklich damit.

Inspiriert zu diesem Beitrag hat mich der letzte “Fest und Flauschig” Podcast mit den 10 Dingen, für die wir keine Zeit haben. Unter Anderem hatten Olli und Jan “zu wenig lesen” und “zu wenig gute Gespräche oder Kontakt zu Freunden und Familie” genannt. Und auch mir fehlen diese einfachen Dinge, in meinem hektischen Alltag. Wie kommt es, dass wir uns keine Zeit schaffen für das was uns so wichtig ist, sondern wenn wir mal Zeit haben, regungslos, überfordert oder einfach müde im Nichts Tun verharren? Mit welchen Strukturen schaffen wir diese Dinge in unseren Alltag einzubauen?

Jeder Tag bei mir, jeder Abend, jedes Wochenende ist komplett anders als der vorherige und es gibt kaum Wiederholungen. Wiederholungen geben einem Sicherheit. Ich bin aufgewachsen mit festen Bezugspersonen und mit klaren Tagesabläufen und Ritualen, an denen ich mich orientieren konnte. Alleine, dass es feste 3 Mahlzeiten gab, die eingehalten wurden und mein Magen auf die Minute Hunger hatte. Das sind Basic-Regeln, die in meinem Leben gerade nicht mehr vorkommen. Ihr wisst schon was ich meine…unsere Schnelllebigkeit blabla, unsere kurzweiligen menschlichen Bindungen, ob freundschaftlich oder romantisch.

Es gibt Momente da denke ich, alles rinnt mir aus den Händen, die Zeit verfließt und ich habe für die wichtigsten Sachen keine Energie und Zeit mehr. Ich sage bewusst auch Energie, denn es passiert, dass ich Anrufe von sehr guten Freunden bekomme und nicht abheben kann, nicht weil ich in dem Moment keine Zeit habe, sondern blockiert bin und keine Energie mehr habe um zu kommunizieren, habe Angst vor Vorwürfen, dass ich mich zu wenig melde, habe keine Lust meine Geschichten der Woche zum gefühlt 100ten Mal zu erzählen. Dabei würde ich Familie und Freunde ganz oben auf meine Werte- und Prioritätenliste setzen. Und dann kommt das Leben dazwischen.

Ich bin dankbar für all das “Neue” jeden Tag in meinem Leben, für jede spannende neue Persönlichkeit, aber mein Gehirn kommt verarbeitungstechnisch an seine Grenzen und ich vermisse Sicherheit und ein klein wenig Spießigkeit in meinem Leben. Wo ist das “Gewohnte”?

Ich glaube, ich muss mich immer wieder bewusst daran erinnern, dass ich alleine die Macht und die Entscheidungskraft habe, mein Lebensrhythmus zu ändern, dass ich Reisen und Deals ab- und zusagen kann, dass ich mir meine Termine so eng lege oder einen Puffer einbauen kann.

Klar, in manchen Phasen sind da Dinge und Projekte die einfach erledigt werden müssen, aber wie schaffe ich es trotzdem in meinen Alltag, wenn man das überhaupt noch so nennen kann, mehr Struktur zu bringen, und bestimmte Zeitslots für Dinge, die mir gut tun, für Leute, die mir wichtig sind, fest einzuplanen?

Es ist traurig, dass ich das nicht ohne Planung hinbekomme mich ausreichend mit den Menschen zu verbinden, die ich sehr vermisse und liebe, aber tatsächlich habe ich das Gefühl, ich werde ohne fixe Vorsätze bestimmten Dingen nicht mehr gerecht.

Es mag sich überheblich anhören, aber aktuell wollen sehr viele Leute, viel von mir oder uns. Ich scheine neben meinem eigentlichen Job, auch Ansprechpartner für Wohnungen in Berlin, Jobs in der Modebranche, Prozente bei Marken, Gästelistenplätze bei Clubs etc. zu sein und hinzu kommen all die Nachrichten von “hey ich mache ein Event” oder “hey ich arbeite jetzt in einem Start-Up”. Ich bin dankbar für das Vertrauen dieser Leute, dass sie alle denken ich kann ihnen die richtigen Antworten geben oder den richtigen Kontakt herstellen. Und wisst ihr was, ich würde gerne allen helfen, aber wenn ich es kaum schaffe meine Mutter zurückzurufen, wie soll ich all diesen Leuten gerecht werden?

Ich will mir deshalb bestimmte Zeitfenster setzen, um wieder mehr Rhythmus in mein Leben zu bekommen. Vielleicht habt ihr für euch oder mit anderen Rituale, die euren Alltag bestimmen und Ruhe geben. Ich würde mich sehr über Kommentare dazu freuen. Meine ersten Ideen waren es, morgens 1h Zeitung zu Hause zu lesen, bevor ich ins Office gehe, und noch nicht auf das Handy zu schauen und immer eine Mittagspause von wenigstens 30min zu machen, in der ich bei einem oder einer Freundin oder zu Hause anrufe.

Vielleicht brauche ich auch einfach nur einen Freund, der mich ab und zu runterbringt und mich zu Hause zum Langweilen, Pizzaessen und Chillen zwingt. 😀

Comments 13

  1. Gio

    Liebe Lisa,
    fühl dich einfach mal unbekannterweise gedrückt!
    Nimm dir täglich deine Zeit!!!! Du bist so viel unterwegs und immer unter Strom, dass es wichtig ist, auch mal das Handy weg zu legen und Dinge nur für dich zu tun. Ja, du bist Blogger und selbständig, aber nicht 24/7 lang. Vergiß das nie…
    Nimm dir die Zeit!
    xox
    Gio

  2. I FEEL YOU! <3 Danke für diesen Post meine Liebste! <3

  3. Masha

    Ach Liebes <3

    An demselben Punkt stand ich auch vor Kurzem und ich weiss genau was du meinst.
    Ich habe auch versucht wieder ein bisschen mehr für mich privat zu leben, aber ehrlich gesagt klappt das noch nicht zu 100%

    Ich glaube es hängt auch mit FOMO zusammen und du musst halt einfach schauen dass du dich manchmal GEGEN Chancen entscheiden, die vielleicht hierhin oder dahin geführt hätten. GEGEN das große Geld und GEGEN neue, spannende Erfahrungen. Stattdessen FÜR deine Freunde, FÜR ein weiteres Gespräch mit MAMA und vor allem FÜR deine körperliche Unversehrtheit.

    Vor Jahren schon haben mir alle ein Burn out prophezeit und ich war nicht selten kurz davor, aber du musst eben wissen, wann du die Notbremse ziehst und wieder Kraft tankst um voll loszulegen.

    Übrigens bringt das Planen nichts: Ich wollte einmal in der Woche einen freien Tag machen – is zwei mal seitdem passiert^^
    Was aber geht sind freie Abende oder auch einmal mal öfter das Handy wegpacken und sich auf die Situation konzentrieren <3

    Wenn ich da bin trinken wir wieder nen Kaffee <3

    • Joules

      Hallo Lisa,

      meines Erachtens ist ein Job, den man liebt, Fluch und Segen zugleich. Einerseits könnte ich es mir nie vorstellen 9to5 in einem langweiligen Unternehmen zu arbeiten. Andererseits, beobachte ich immer mehr Menschen, die genau das tun und trotzdem oder genau deshalb ausgeglichener sind als ich. Dadurch – und ich denk das ist bei dir noch viel schlimmer – die Grenzen zwischen Privatleben und Beruf kaum noch existieren, haben wir das Gefühl immer und überall ‘funktionieren’ zu müssen. Und Menschen, die viel für Andere übrig haben, vergessen auf sich selbst in diesem wir-wollen-alles-schaffen-sehen-fühlen-erreichen-tun-können-sollen-Modus, in dem wir leben.

      Ich hab wirklich noch nicht die 100% zufriedenstellende Lösung für dieses Phänomen gefunden und oft betrüge ich mich auch noch selbst, aber ich habe das Gefühl, dass ich auf einem guten Weg bin. Deshalb will ich hier ein paar Sachen schreiben, die zumindest mir bisher geholfen haben:

      #gesunder Egoismus: ich habe erlebt, dass ich für Andere am besten da sein kann, wenn ich mit mir im Reinen bin. Ich frage mich selbst, wie geht es dir und was wünscht du dir? Anfangs haben mich Menschen ausgelacht, wenn ich allein essen gegangen bin – heute findet es jeder cool und es ist zu einem meiner USPs geworden, dass es mir nichts ausmacht mal eine Stunde auf einer Parkbank zu entspannen – ohne jemand anderen.
      #Mut, das zu kommunizieren: wenn ich früher nach einem anstrengenden Tag doch keine Energie für ein geplantes Abendessen mit einem lieben Menschen hatte, habe ich Ausreden erfunden oder bin trotzdem hingegangen, heute sage ich (meistens), ‘liebe xxx, ich hab mich eigentlich irre auf ein Abendessen mit dir gefreut, hatte aber einen sehr fordernden Tag und brauch ein wenig Zeit für mich.’
      #Yoga|ein Hobby: die Zeit nehm ich mir – nur für mich! Jede Woche. Manchmal schaffe ich es nur 1mal manchmal 5mal. Doch das ist egal – denn das ist MEINE Zeit. Kein Handy, kein Freund, keine Familie – nur ICH! Egal was es ist, keine Ausreden! Niemand ist wichtiger als du selbst.
      #Zeit, als wichtigste Ressource – sei selektiv mit wem du sie verbringst:: ich habe viele Freunde und eine Familie, die ich vergöttere, zu viele tolle Menschen, um für alle die Zeit aufwenden zu können, die sie verdient hätten, aber weißt du was – Freunden, Familienmitgliedern, die wissen, wie wichtig sie dir sind, denen ist das egal. Ich sage meinen Liebsten in regelmäßigen Abständen wie gern ich sie habe, wie wichtig sie mir sind und, dass ich einfach auch Zeit für mich selbst brauche – was nicht heißt, dass ich nicht an sie denke! Niemand ist dir böse, wenn du das sagst!
      #Gespräche, weniger Small Talk: in regelmäßigen Abständen frage ich meine Lieblingsmenschen ‘wie geht’s dir? Und zwar WIRKLICH’. Dieses ‘Jaja, danke gut’ – akzeptiere ich nicht – und auch ich beantworte die Frage zunehmend ehrlicher! Denn tiefe Gespräche mit inspirierenden Menschen machen einen Abend, nach einem vollen Tag, zu etwas Großartigem.
      #remember your age: ich bin ziemlich jung, zumindest dafür, was auf meiner Visitenkarte steht – das vergesse ich manchmal. Seit Monaten versuche ich mir das immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Denn egal wie alt wir sind, der Spaß und die Leichtigkeit des Lebens sollen doch nicht verloren gehen. Schon gar nicht in unserem Alter. Es ist ok, Blödsinn zu reden, Dummheiten zu machen, in unpassenden Momenten zu lachen und auch mal einfach zu treiben, auszugehen und am nächsten Tag das Frühstück zu verschlafen, einen sinnlosen Film zu sehen oder wirr durch die Straßen zu laufen. Das darf man sich nicht übel nehmen.

      Lisa, good luck! Du findest deinen Weg! Promise! So wie wir alle! Und bis dahin wissen wir, dass es ganz vielen Menschen so geht. – it’s a process.

      Love, J.

  4. Liebe Lisa,
    Ich kann mich voll und ganz in deine Situation reinfühlen. Wieviele Anrufe musste ich bereits wegdrücken weil ich einfach keine Kraft dazu hatte, alles auf den Punkt zu schildern. Geht man wiederum dran, fragt die besorgte Mutter am anderen Ende des Hörers ob denn alles wirklich in Ordnung sei,weil man so müde klingen würde. Aber besse ist es natürlich immer, abzunehmen und kurz und knapp zu schildern, dass man sich Mega über den Anruf freut und dafür dankbar ist aber sich in weniger Tagen nochmal melden wird, um ein entspannteres Telefonat zu führen. Jeder wird Verständnis dafür haben. 🙂 eigentlich sollte solche Situation als Warnsignale gesehen werden, um sich runterzubringen und vom Gaspedal runterzugehen. Denn ein zu voller und stresiger Tag ist nicht gut für die Gesundheit. Manchmal merkt man sogar gar nicht, dass man bereits zu überanstrengt ist . Der innige Wunsch nach einem ruhigen Abend mit Laptop und heißem Kakao im Bett wird oft von einer Welle von Veranstaltungen und Aufgaben verschlungen.
    Ich habe gelernt, abends strenger zu filtrieren, welche Events mir wichtig sind. Denn es macht einen großen Unterschied ob man abends ein Paar Stunden Zeit hat (zum Beispiel für ein Bad) Energie für den nächsten Tag zu tanken, oder ob man sich mit nur wenigen Stunden Schlaf in den nächsten Tag reinstürzt.
    Und auch wenn man sich oft davor drücken mag, so ein entspanntes Telefonat mit den Eltern am Abend kann auch durch die positive Energie, sehr viel Kraft und Motivation schenken.
    Ich wünsche dir noch einen entspannten Sonntag 🙂

  5. Liebe Lisa ich liebe deine Artikel. Du triffst immer genau den richtigen Nerv. Wie meine Vorrednerin masha denke ich auch, dass vieles mit dem FOMO zu tun hat, auch ich ertappe mich immer wieder dabei auszugehen obwohl man zu müde ist und das nicht zu selten um bloß nicht etwas zu verpassen. wenn ich mich mal neben dem stressigen jurareferendariat und allem was so auf einen einprasselt und erledigt werden muss in eine schockstarre verfallen lässt, hilft es mir sich wirklich mal auf sich zu konzentrieren. Gerade jetzt habe ich mir eine Woche freigenommen und bin in die Heimat aufs Land. Energie tanken mit der Familie Zeit verbringen und das Handy getrost mal ausschalten. Ich weiß in deinem Beruf ist das sicherlich schwierig aber auch du hast das Recht einfach mal nicht jedem zu antworten du bist ja keine Maklerin 😉 besinne dich auf dich selbst .Liebe Grûße aus Kiel

  6. Liebe Lisa,
    ein ganz toller Beitrag und du sprichst mir aus dem Herzen: alles geben für ein tolles Projekt, erfolgreich sein, auf den Sozialen Medien aktiv sein, Content produzieren, mehrere Projekte gleichzeitig haben. Und die Freunde und Familie? Ganz geschweige von einem Freund? Ich habe mir immer gesagt: nach diesem riesigen Projekt wird alles besser, ich nehme mir wieder Zeit und Kraft für Freunde. Dann kam es doch wieder anders: Masterstudium, weitere Projekte, die Agentur, Anfragen von allen Seiten. Ich freue mich mega darüber, aber wollte ich nicht einfach mal “Feierabend” haben und einfach so den Abend genießen? Bzw. ein Wochenende auch mal komplett frei machen?
    Was mir aber schon sehr geholfen hat: ich treffe mich nur noch mit den Personen, die ich wirklich mag, die ich wirklich interessant finde, auf die ich Lust habe. Nicht mehr nur aus purer Höflichkeit. Und: Ich war die letzten drei Wochen in Australien und habe ganz bewusst kommuniziert: ich beantworte keine Mails. Es hat funktioniert. Und wenn es ab nächster Woche noch funktioniert, wieder einen normalen Rhythmus zu haben, wäre es ganz arg toll. Ich glaube auch daran (meine Freunde leider noch nicht). Gutes Zeitmanagement vielleicht? (und sich vor allem daran halten?) Wir werden sehen!
    Ich drücke dir die Daumen!
    Das mit dem Freund sage ich auch immer: aber wann kommt er denn, das ist die große Frage?!
    Hab einen schönen Sonntag!

  7. Mein Ritual: Kind/ er

  8. Liebe Lisa,
    meine Vorrednerinnen haben schon viele kluge Dinge gesagt, daher zwei Tipps:

    1. setz dir pro Tag drei (nur drei!) wichtige, aber auch realistische To Dos. Wenn du diese geschafft hast, darfst du offiziell “Feierabend” machen, denn die Main tasks des Tages sind geschafft -> entspannen ohne schlechtes Gewissen.

    2. besorg dir ein schönes Notizbuch oder einen schönen Block und leg es dir nebens Bett (bzw. nimm es mit, wenn du unterwegs bist). Schreib vorm Schlafen gehen alles auf, was dir im Kopf herum schwirrt – zum Beispiel To Dos für morgen/die nächsten Tage, Probleme, Gedanken zum heute erlebten. Das bringt deinen Kopf zum Abschalten. Du schläfst besser und kannst dir am nächsten Morgen die Notizen angucken, priorisieren und die nächste To Do Liste mit 3 Main tasks und optionalen weiteren erstellen.

    Liebe Grüße, Kato

  9. Frau Hellmann

    Bewusstes Genießen auch alltäglicher Dinge und trotz viel Stress und Unbeständigkeit Routinen üben. Frühstück, Kaffeepause und Sport zu mehr oder weniger festen lassen sich überall auf der Welt machen #approvedsystem 😉

  10. Anne

    Ok, mein Leben ist recht strukturiet verglichen mit Deinem! Ich einen kleinen Sohn, da kommt Struktur von ganz allein 😉 Aber seit der kleine Mann vor fast 2 Jahren in unser Leben getreten ist, habe ich mich fast fuer ihn aufgegeben. Und darauf bin ich stolz! Aber nun ist die Zeit gekommen und ich moechte wieder etwas fuer mich tun. Mein Mann versteht das in gewisser Weise, stellt aber auch den Anspruch, dass ich mehr Zeit mit ihm verbringe. Das moechte ich natuerlich auch, aber etwas Zeit nur fuer mich allein, ist mir gerade unendlich wichtig. Ich moechte mal nicht ueber das Kind, das Haus, das Geld, den Job reden und nachdenken. Jetzt gehe ich jeden Samstag 1 Stunde reiten und dafuer fahre ich eine halbe Stunde frueher los, kaufe einen Kaffee, lese die Zeitung und nehme dann meine Reitstunde. Das fuehl sich so toll an! Dafuer mussten wir aber auch unseren Samstag umplanen. Die ganze Sach anzugehen, hat mich 2 Monate gedauert! Es ist ja viel einfacher, so weiter zu machen und Leuten ‘nicht auf die Fuesse zu treten’ oder die Sache erklaeren zu muessen etc. Aber es ist unheimlich wichtig fuer die eigene Zufriedenheit und Balance! Diese 1.5 Stunden in der Woche sind einfach Gold wert!
    LG, Anne

  11. Jana

    Liebe Lisa,

    ich denke das Handy einfach mal wegzupacken und nicht erreichbar zu sein, ist schon ein großer erster Schritt.
    Diese ständige Erreichbarkeit und der damit Verbundene Zwang, auch erreicht zu werden und erreicht werden zu wollen, raubt sehr viel Energie.
    Wie gut die Planung dieser “Freunde-Momente” klappt, weiß ich nicht. Ich denke es ist besser, Energie an anderen Stellen zu sparen, so dass du die Kraft hast, einen Anruf anzunehmen oder zurückzurufen.
    Denn nichts ist schöner, als die tollen Momente des Lebens mit denen zu teilen, die einem wichtig sind. Und nicht irgendwelchen belanglosen Leuten.
    Ich drücke dir die Daumen, dass du deinen Weg findest.
    (Und wie du schon gesehen hast, kannst du nicht allen gerecht werden..und das musst du auch nicht. Diesen Gedanken solltest du auch ablegen!)
    Liebe Grüße
    Jana

  12. Anita

    Zwei ganz simple Worte , die zu deinem Motto werden sollten & alles verändern kann – Set boundaries.
    Think about IT 😉
    Much love xxx
    Anita

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