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ART WEEK MIAMI GUIDE’ 15

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Wir waren 2015 das erste Mal in Miami und waren gesflasht von dem Vibe der Stadt, der Kunstszene, Architektur und dem Lifestyle. Das hatte sicher einiges damit zu tun, dass wir ein gutes Timing hatten. Während die meisten sich bei uns in Deutschland im kalten Dezember etwas biedermeierisch in ihren privaten Raum zurückziehen, geht es in Miami zur Art Week rund um die Art Basel szenetechnisch hochher. Wir haben für euch die wichtigsten Hotspots der Kunstmessen, Hotelszene, Gastronomie und dem Nachleben zusammengefasst. Wir 2016 dabei sein will, kann sich also hier einstimmen und inspirieren lassen, wir werden da sein! 🙂

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ART FAIRS:

1. Art Basel / Art Miami

Die beiden Muttermessen der Art Week zeigen hauptsächlich etablierte Künstler der Moderne und der zeitgenössischen Kunst und bilden den Dreh und Angelpunkt der Art Week. Hier findet man die wichtigsten Gallerien der Welt und hat die seltene Möglichkeit viele wichtige Künstler wie Robert Rauschenberg, Pablo Picasso, Roy Lichtenstein, William Klein, Andy Warhol – you name it – zentriert an einem Ort zu sehen und on-top sind interessante Art People vertreten, die diese Kunstwerke handeln und tatsächlich für immense Preise kaufen. Allein das Publikum ist schon den Besuch wert: Von minimalistischen coolen Art Peeps, bis hin zu wahnsinnigen Paradiesvögeln ist hier alles vertreten.

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2. Design Miami

Die Design zeigt Möbel und Gebrauchsgegenstände und die ausstellenden Gallerien inspirieren mit ihren vielfältigen Farb- und Formsprektren. Audi engagiert sich besonders stark im Bereich Design und hatte uns zur Design Miami eingeladen. Für mich war diese Messe besonders interessant und inspirierend, da die ausgestellten Stücke auch immer stilgebend für kommende Interior Trends sind. Da Designtendenzen hier anhand von Alltagsgegenständen und Möbeln gezeigt werden, sind diese besonders zugänglich und greifbar. Auch andere große Brands haben sich im Rahmen der Design Miami mit Künstlern zusammengetan, wie zum Beispiel Perrier Jouet, die im Rahmen einer Kooperation mit der japanischen Glaskünstlerin Ritsue Mishima eine Glasinstallation und eine wunderschöne, organische Champagnerschale zeigten. Unserem Eindruck nach waren besonders viele Naturmaterialien zu sehen, wie Stein, dunkles Holz, Retro-Looks, Baumwollstoffe und Korb. Die Formen waren häufig organisch und naturbelassen und der Stil insgesamt sehr 50/60ies mit einem Hauch Kolonialstil.

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3. Scope / Untitled

Die Messen Scope und Untitled sind beide direkt am Strand in großen Zelten gelegen und nicht nur deshalb von der Stimmung her lässiger und jünger. Tatsächlich zeigen beide Messen “jüngere” Künstler, die sich sehr intensiv mit gegenwärtigen Themen aus Politik, Gesellschaft und Mode in ihren Werken beschäftigen. Uns ist dabei aufgefallen, dass vor allem Themen wie Social Media intensiv aufgegriffen wurden: Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat Überwachungskameras, Emoji Skulpturen oder Selfie-Spiegel. Aber auch Kriegselemente und Brands wie Hermès, Chanel oder Louis Vuitton wurden in kritischen und auch sarkastischen Kunstwerken verarbeitet.

Auf der Scope hat man tatsächlich noch die Chance am Stand der Galerie direkt mit dem Künstler zu quatschen und sich seine Inspirationen erklären zu lassen. Vom Publikum sind beide Messen sehr cool und jung und insgesamt waren diese Fairs unsere Favoriten. Den ganzen Beitrag speziell zur Scope und der Kooperation mit Heineken findet ihr noch einmal hier.

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HOTELLIFE:
Miami life ist gleich Hotel-life. Vor allem in Miami Beach spielt sich alles rund um Kulinarik, Entertainment und Social Life in Hotels ab. Als wir am ersten Tag die gesamte Strand-Promenade in South Beach entlang gejoggt sind, haben wir uns auch vorgenommen einmal ein Hotel-Hopping zu machen, denn dort findet man die besten Bars, Restaurants und Clubs in South Beach. Als die Art Basel Veranstaltungen losgingen, konnten wir auch mit unseren Hotel-Exkursionen loslegen, denn auch die meisten Events wurden in den neusten Design-Hotels in SoBe gehoosted – of course. Also hier geht es zu unseren Favourites:

1. Fontainebleau Hotel/Apartments: Wie ihr ja bereits wisst, sind wir eher die Apartment-Reiser. Die Vorteile von Apartments haben wir euch ja bereits mehrmals eingeflößt: 1. Mehr Platz, vor Allem als Auffangstation für Freunde/Blogger, 2. ein Esstisch, der immer wieder zum Arbeitstisch umfunktioniert wird, 3. die Küche, für unsere regelmäßigen Hungerattacken usw. usw. Unser Apartment haben wir wieder einmal very, very Last-Minute auf FeWo-Direkt.de entdeckt. Dank der großen Auswahl auf FeWo-Direkt.de, hatten wir das Glück ein Apartment im Fontainebleau, der wahrscheinlich bekanntesten Hotel-Anlagen in South Beach, zu bekommen. Es ist übrigens ganz normal, dass man in South Beach auch Apartments in Hotel-Anlagen buchen kann + on top kann man auch die Services des Hotels nutzen: Gym, Poolanlage, Spa, Valet Parking, Housekeeping usw. JACKPOT! Einen genaueren Einblick in unser Miami Beach Apartment gibts hier.

2. Edtion Hotel: wahrscheinlich der Hotspot für alle Celebs und Art Basel Besucher. Im Edition Market kann man super Lunchen und abends dinniert man mit Leonardo DiCaprio & Co. im Matador Room. Das Highlight im Edition ist jedoch der Club (Edition Basement), der nicht nur mit den coolsten Nachtschwärmern der Art Basel überzeugt, sondern auch durch eine Indoor-Eislaufplatz sowie eine Bowling Bahn. SPOILER ALERT: Der Eislaufplatz ist nach einer langen Club-Nacht nicht für verrückten Eiskunstlauf-Figuren geöffnet. #safetyfist

3. Faena Hotel: Das neueste Schmuckstück in der South Beach Hotellandschaft, das im Rahmen der Art Basel für ausgewählte Events geöffnet wurde. Wir waren für das Perrier Jouët Kick-Off Event in einem der Penthouse, mit grandiosem Ausblick über ganz Miami South Beach, eingeladen und konnten dadurch das Hotel auch bereits vorab erkunden – alleine die Lobby ist einen Besuch wert.

4. Soho Beach House: aka. unser Miami-Wohnzimmer. Da unser Apartment direkt neben dem Soho Beach House Miami lag, kamen wir leider nicht drum rum, unserem Lieblingshaus tagtäglich einen Besuch für Frühstück, Lunch, Dinner, Brunch, Kaffee, Drinks, Parties, einen Pool-Day oder ein Spa-Treatment abzustatten. Ja, ich weiß es hätte bestimmt noch tausende andere Spots zu entdecken gegeben, aber durch das exklusive Membership, ist das Soho ein Garant, um interessante Persönlichkeiten aus der Mode-, Musik-, Film- und Kunstbranche kennenzulernen. Außerdem wird zur Art Basel Miami das Soho House Beach Tent aufgebaut, in dem jeden Tag Live Musik oder Djs am Start sind und jede Menge Parties und Brand-Events in einer traumhaften Kulisse direkt am Strand stattfinden. Also sucht euch einen Soho House Member, wenn ihr das nächste Mal in Miami seid. 😉

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FOOD:

Zu 90% haben wir uns in Miami von mexikanischem Essen ernährt, was mein Magen mir leider immer noch nicht verziehen hat. Die frische Guacamole und die Tacos schmecken einfach mega und werden sowohl in Hotelrestaurants und in speziellen mexikanischen Restaurants, wie dem Rosa Mexicano angeboten. Hier wird die Guacamole sogar vor den Augen des Gastes am Tisch zubereitet. Lena aka “Next Life Avocado Farmer” stand mehrmals kurz vor dem Food-Orgasmus.

Auch sonst wird einem in Miami, wie in den gesamten USA, das Cheaten sehr einfach gemacht. Besonders abends leuchten am Straßenrand riesige Schriften von Pizzaläden, Dinners und anderen Fast-Food-Restaurants. Und irgendwie fühlt es sich dann bei den Temperaturen im Dezember auch ein wenig wie Urlaub an, sodass wir ab und an schwach geworden sind.

Tagsüber gibt es tolle Lunchplaces, ob das Cecconi’s im Soho, oder das Continental in South Beach. Viele Läden bieten extrem schöne Interiors und tolle Mittagskarten mit leichten Gerichten. Meistens sind dafür die Preise dann ordentlich. Den Deal geht man dann aber ein, wenn man sich nicht nur von Burgern ernähren will. Leider ist auch gesundes Einkaufen und Kochen in Amerika super teuer, weshalb das leider auch keine Alternative ist. Die amerikanische Essenskultur ist für mich definitiv ein Grund, wieso ich nicht über einen längeren Zeitraum in den USA leben könnte.

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NIGHTLIFE:

Sobald es um 17.00 Uhr dunkel wird, ist in Miami Party-Mood angesagt. Das geht dann manchmal relativ plötzlich, wenn man bei einem Barbecue im The Standard steht und plötzlich wird die Musik aufgedreht, die Leute fangen an zu tanzen, eine Stunde später bist du auf einer Back-Yard-Hip-Hop Party und trägst immer noch deine Badeschlappen. Das funktioniert jedoch nur mit der richtigen Gang, die genau weiß, wo diese berüchtigten Art Basel Side Parties laufen und wessen Namen man an der Tür nennen muss. Wir hatten mal wieder Glück und zogen die letzten Tage in South Beach mit einer Truppe aus NY um die Häuser, die on top auch noch genauso Hip Hop-Addicts waren wie ich. Auch die meisten Clubs in Miami Beach sind obviously in Hotels integriert, wie zum Beispiel im Edition, in dem die Party Crowd im Untergeschoss zum Sound des DJs dann auch gleich schlittschuhfahren oder bowlen kann.

Bei den meisten offiziellen Clubs ist dann das mit den Badeschlappen aber ein Problem an der Tür, denn Miami besteht auf Highheels. Und genau bei diesen regulären Clubs muss man aufpassen, dass es nicht solche Table-Promoter-Schuppen sind, in denen dann weder eine coole, stylische Crowd, noch Leute, die wirklich Spaß haben, zu finden sind.

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SOUND:

Amerika ist die Wiege des Hip Hop und so ist es komplett selbstverständlich, was auf den Parties und in den Clubs zu laufen hat. Auf den angesagten Parties, die unter anderem von Future oder Asap gehosted werden, laufen dann aber eben doch die selben 20 Hits durch, die sich dann ins musikalische Gedächtnis als Teil des Miamihgefühls speichern. Unsere vier Lieblings-Titel hab ich euch hier mit reingepackt:



Comments 3

  1. Hört sich super an!
    Viele Grüße,
    Fiona

  2. Amy

    Wisst ihr zufällig von welchem Künstler/Designer dieser mega nice “Wohnzimmertisch” aus Naturholz ist ? Ist das zweite Bild unter 2.

    Würde mich freuen !!

    Amy

  3. […] an Hotspots sowohl kulinarisch als auch kulturell einiges zu bieten. Letztes Mal haben wir euch in unserem Guide schon Einblicke gegeben und wollen euch auch dieses Mal unsere Neuentdeckungen mit euch […]

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