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Die neue deutsche Modewelle Part 1/3: 032c

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Streetwear ist das Thema auf gespitzten Modezungen, High Fashion wird von ihr inspiriert und die Umsetzung auf den Laufstegen findet wieder zurück auf die Straße. Doch wo fängt Streetwear an und wo hört das Phänomen auf? Endet der Trend, wenn ein Shirt, durch seinen Preis, nicht mehr der breiten Masse zugängig ist? Wenn es mehr die Handschrift des Designers, als die des Trägers offenbart? Wenn Teenager monatelang auf ein Runway-Teil sparen? Dann sind wir bei High End Streetwear. High Fashion, die sich an Streetstyles orientieren und ihren Hype in einer Subkultur begründen, aber nicht für diese produzieren. Es entsteht ein neuer Look, der weltweit die Industrie prägt und in Aufruhr versetzt – und das von Deutschland aus. Vetements als Vorreiter mit deutschen Logo Sprüchen und Demna Gvasalias Düsseldorfer Einfluss. Berlin ist Einfluss für eine neue Mode-Subkultur, die sich in der Elektro-Szene der Stadt begründet und deren Basis eine exklusive Gruppe von Kreativen bildet. Von Kreuzberg und Neukölln nach Paris. Wir haben drei deutsche underground Labels gefunden, die diesem Stil folgen und sind sicher, dass mindestens eines dieser Labels bald Inspiration für internationale Traditionshäuser wird. Part eins von drei, mit 032c:

Es wurde 2007 zum „Best Magazine of the World erkoren“, es verstößt gegen alle gängigen Grafikregeln und es hat sich zum Ziel gesetzt „the largest fashion label operating from Berlin“ zu werden: 032c ist das deutsche Magazin mit internationalem Erfolg; Das Magazin, das weltweit Modestandards setzt, den Zeitgeist prophezeit und mit Signalfarbe hausieren geht und dabei in Deutschland bis jetzt nicht die Aufmerksamkeit in der breiten Masse bekommen hat. Die Printausgabe erscheint halbjährlich und ist monothematisch: Sie erscheint unter einem Thema, unter einem Leitfaden, der den Inhalt und die Optik des Magazins bestimmt. 032c ist kein reines Modeheft im traditionellen Sinne. Es schafft russische Landwirtschaft und amerikanische Drogenlabs so zu inszenieren, dass Kunst entsteht. Es wird nicht durchgeblättert, sondern gelesen. Es ist kein Wegschmeißer, sondern ein Coffeetablebook mit Sammlerwert. Das Magazin hat 2016 seinen 15. Geburtstag gefeiert und hat sich von Anfang an Märkte, wie Frankreich, Amerika und Japan erschlossen. Noch vor der neuen deutschen Modewelle, die seit etwa zwei Jahren ihren Höhepunkt in der Techno-Szene und der daraus resultierenden Mode findet, hat es das Magazin geschafft Berlin als kreativen Zenith für High Fashion zu vermarkten. Aus diesem Hype heraus verkauft das Magazin 032c die Kleidung des Labels 032c. Was als Merchandise begann hat der Marke in den ersten vier Monaten so viel Umsatz beschert, wie in den ersten fünf Jahren seit Launch des Print-Magazins. Maria Koch, die Frau des Co-Gründers und Chefredakteurs Jörg Koch, ist die kreative Leitung des Labels: Sie ist Modedesignerin und hat bereits für Jil Sander und Prada gearbeitet. Ihre Entwürfe, die Hoodies mit Serifen-Schrift und Albrecht Dürers betenden Händen, sind meist, direkt nach Verkaufsstart, ausverkauft. Mittlerweile werden DIY Branding Kits, Socken, Handtücher und Pin Sets verkauft, die nicht mehr als das einprägsame Logo zeigen. Das Label soll die Frage nach Mode im digitalen Zeitalter beantworten. Es scheint wie eine rhetorische Fragestellung. Wir sind gespannt, wie sich ein Magazin zum Merch zum Label zur High Fashion entwickeln will und wird.

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@032c #032c #removebeforesex #socks

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@leraabova in @032c ?

Ein von Supportin SW Ladies ????‍♀️ (@streetwearladies) gepostetes Foto am

Red and black, the colors of the 032c PIN SET, go with nearly everything. Even with the last available PYRATE SOCIETY Hoodies in MAGENTA. With them, one is perfectly camouflaged for an age where resistance no longer has a set uniform. Sometime late last century, after capitalism learned how to monetize and co-opt youth cultures, punk’s dying words were: “I am not dead!” The truth is: Who knows? The #032c Pin Set– a red flag starring our logo, as well as a black banner dedicated to our historically punk Kreuzberg home – embraced the contradictions of today’s hypercapitalism. Like the #Pyratesociety Hoodie – customized from the pattern of classic 1990s Champion sweaters embroidered with a black-red star – it is a signifier of allegiance with the timeless ideals the magazine continues to stand for: freedom and fearlessness. VISIT STORE.032c.COM or come by OUR STORE AT ST. AGNES – Monday to Friday from 10am-6pm at Alexandrinenstr. 118-121 in Kreuzberg, Berlin. ??

Ein von Joerg Koch/ 032c (@032c) gepostetes Foto am

#larissahofmann #032c

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?? #inmediares #032c

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