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ZÜRICH JUNI 2017

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Klar war ich schon mal ein Wochenende zuvor in Zürich, hatte das klassische Touri-Programm absolviert und die Stadt als schön aber auch langweilig und spießig abgetan. Ach und vor allem sauber. Sehr sauber. Dieses Mal besuchte ich meine Freundin Tine dort und durfte Dank ihr die Vielfalt der Stadt kennenlernen. Übernachtet haben wir im neuen 25 Hours Hotel in der Langstraße, dafür zog auch meine Freundin gerne für ein Wochenende aus ihrer See-Lage-Wohnung zu mir ins Hotel. Das 25 Hours mit dem Neni-Restaurant kannte ich schon aus Berlin und besticht durch lässige, moderne Einrichtung und in Zürich vor allem durch die spannende Lage im Rotlichtviertel von Zürich. Hier ist Zürich in jedem Fall wilder und aufregender als Berlin Mitte. Von hier aus kann man per Rad oder auch zu Fuß zum Beispiel das spannende Toni Areal der Zürcher Kunsthochschule oder das Migros Museum für Gegenwartskunst entdecken. Auf dem Weg dahin bin ich immer wieder auf spannende Architektur und photogene Infrastruktur gestoßen.

Freitag Abend waren wir im Parkhuus Restaurant des Park Hyatt essen und durften dort unter Anleitung des Kanadischen Gastkoches Alain Hummer essen lernen. Gemeinsam mit ihm und dem Resident-Chefkoch Frank hatten wir einen grandiosen, unterhaltsamen Abend, voller kulinarischer Geschichten aus aller Welt. Frank hat uns übrigens versprochen, dass er uns das nächste Mal Muscheln aus dem Zürich See vorsetzt. Danach hat mich Tine mit in die Kunsthochschule geführt, wo Mädchen in schwarzen Latex-Hosen Rollschuh fuhren, spanische Gaststudenten Joints rollten, Kunststudenten Performances zeigten und dazwischen Salsa Musik spielten und irgendjemand auf einem Camping Kocher Gemüse fermentierte. Keine Ahnung was mit denen allen los war, aber ich hab’s geliebt.

Am nächsten Tag schlenderte ich über den Flohmarkt am Bürkliplatz, wo ich tatsächlich ein Paar 90ies Gucci Mules für 10 Franken geschossen habe. Probably fake, aber face Gucci ist ja aktuell realer als real Gucci, oder so. Dann ging es an den See, auf den Steg in die Sonne und eine Runde Schwimmen im klaren Wasser.

Samstag Abend saßen wir in einem Chichi-Restaurant bei einem Gallerie Dinner und ich unterhielt mich 2 Stunden mit einer Dame um die 70, die mir aus ihrer Zeit in Peking und Hongkong berichtete, über ihre chinesische Kunstsammlung, asiatische Politik und der Zeit in der sie mit ihrem Mann, der Auslandkorrespondent war, um die Welt reiste. Eine Frau mit unglaublichen Geschichten, einem Glamour, Humor und einem guten Herz. Allein dank dieser inspirierenden Begegnung wird mir Zürich in guter Erinnerung bleiben.

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