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WEEKLY UPDATES: MIT UNSERER PLAYLIST FÜR DEN SOMMER, KANYE WEST’S NEUSTEM SKANDAL UND MEHR RECHTE FÜR DAS DRITTE GESCHLECHT

Viele von euch fragen auf Instagram regelmässig nach unserer Musik. Für euch haben wir sozusagen frisch von der Insel, unsere Sommer Chill Playlist aka. unseren Story Soundtrack zusammengestellt, mit dem ihr entspannt ins Wochenende starten könnt. Außerdem findet ihr diese Woche in unseren Weekly Updates die überraschte Preisträgerin des diesjährigen CFDA-Awards und einen möglichen, politischen Schritt in Richtung Gleichberechtigung. Wie Pornofilme da reinpassen? Weiterlesen lohnt sich. Happy Weekend, Leute!

Kanye out of control!

Crazy or not? Genie oder Wahnsinn? Das fragen sich wohl viele angesichts der vergangenen Skandale des Rappers Kanye West. Ob mit seiner Musik, kontroversen Aussagen oder Twitter-Tweets, in denen er US-Präsident Trump als „his brother“ bezeichnet – in den letzten Monaten gab es wöchentlich neue Schlagzeilen um den US-Rapper Kanye West. Mit seinem neusten Eklat provoziert Kanye wieder: Als Produzent des Rappers Pusha T benutzte Kanye für dessen neues Album „Daytona“ eine private Aufnahme der verstorbenen Sängerin Whitney Houston. Das Foto wurde 2006 geschossen und zeigt das drogenverseuchte Badezimmer der Soul-Queen, die sechs Jahre später an den Folgen einer Überdosis starb. Ohne die Einwilligung des Rappers Pusha T, kaufte Kanye die Aufnahme für rund $ 85 000 dem US-Magazin National Enquirer ab. Ist das noch Kunst oder geht Kanye damit einen Schritt zu weit? Nicht nur Fans sind schockiert angesichts Kanyes skrupellosen  Verhaltens – auch die Familie der verstorbenen Sängerin meldet sich zu Wort. Ex-Ehemann Bobby Brown äußert sich deutlich: „He needs somebody to slap him up or something. And I’m just the person to do it.” Oh oh, Kanye, guess you crossed a line.

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Mehr Recht für das dritte Geschlecht!

Gleiches Recht für alle – so sehen das zumindest die fünf Bundesländer: Berlin, Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz und Thüringen, die jetzt einen Antrag zur Änderung des Grundgesetzes einreichen. Konkret geht es um Artikel 3 Absatz 3, indem es bisher heißt, dass Menschen nicht wegen ihres Geschlechts diskriminiert werden dürfen. Ergänzt werden soll der Absatz nun – neben dem Geschlecht – auch nicht aufgrund ihrer „sexuellen und geschlechtlichen Identität“, wodurch Menschen nun auch in ihrer sexuellen Orientierung geschützt werden sollen.  Denn leider gab es in der Vergangenheit immer noch viel zu oft Ungerechtigkeiten bezüglich Homosexueller oder beispielsweiser Transsexueller, deren geschlechtliches Selbstverständnis nicht mit dem ihres eigenen Geschlecht übereinstimmt. Wir finden’s super und fragen uns: Wo bleibt der Rest von Deutschland?

Trend of the week: Radlerhosen

Ganz viele von euch haben ja nach der Radlerhose gefragt, die wir in den letzten Wochen zusammen mit coolen Looks auf Instagram gezeigt haben. Daher haben wir für euch die schönsten Modelle zum Nachshoppen heraus gesucht, die eure alten Leggins garantiert aus dem Kleiderschrank verbannen werden!

Die CFDA-Awards x Kim Kardashian

Die diesjährigen CFDA-Awards (auch Council of Fashion Designers of America genannt) in New York sorgten für jede Menge Überraschung. Seit 1981 werden die Preise vom Berufsverband US-amerikanischer Modedesigner vergeben und gelten als der wichtigen Anerkennungen in der Branche. Erstmalig wurden die „amerikanischen Oscars“ jetzt auch in der Kategorie „Influencer des Jahres“ vergeben, den –welch eine Überraschung – Kim Kardashian-West am Dienstagabend gewann. Völlig überrascht nahm sie den Preis mit den Worten: „Ich bin etwas schockiert, dass ich einen Modepreis erhalte, obwohl ich doch die meiste Zeit nackt bin“, an und zeigte damit sympathische Selbstironie. Da wurde der Rest des Events beinah zur Nebensache. Dabei hätte gerade der Gastgeberin Issa Rae mehr Aufmerksamkeit gelten sollen, da sie das Event als erste farbige Frau überhaupt durch den Abend begleitete. Am Ende bleibt dennoch eine Frage offen: Was sagt dieser Abend über die internationale Modebranche aus? Eins ist sicher: Weniger kann eben manchmal auch mehr sein.

Berliner SPD will staatliche Pornos fördern

Kein Scherz, Leute. Richtig gehört, die Berliner Jugendorganisation der SPD – auch Jusos genannt – hat einen Antrag gestellt, dass künftig feministische Pornofilme auch im öffentlich-rechtlichen Fernseher ausgestrahlt werden dürfen. Statt „Mainstream-Pornos“ sollen authentische Porno-Filme gezeigt werden, die das Thema Gleichberechtigung thematisieren und die Frau nicht als wahrloses Sex-Objekt darstellen. Und ganz ehrlich: Why not? Wenn wir schon über die Gleichstellung der Frau reden, dann gehört das genauso dazu. Pornos werden mehr denn je geguckt – besonders von Jugendlichen. Problematische Darstellungen von Geschlechterverhältnissen zu vermitteln ist da alles andere als verantwortungsbewusst und zeitgemäß. Liebe Junos, unsere Stimme habt ihr! Für mehr Infos einfach hier klicken.