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WEEKLY-UPDATES – Mit unserem Wochenend-Tipp, Virgil Ablohs Debüt bei Louis Vuitton und der Sinnsuche der Millennials im Job

Diese Woche waren alle Augen nach Paris gerichtet: Gestern Mittag präsentierte Virgil Abloh seine erste Kollektion für das Modehaus Louis Vuitton. Was ihr jetzt über die erste Menswear Kollektion des Multi Talents wissen müsst und zwei tolle Ausstellungs-Tipps für dieses Wochenende findet ihr heute in unseren Weekly Updates. Außerdem wollen wir euch eine Jobplattform vorstellen, die, nach Ansprüchen der Millennials, Jobs mit Sinn vermittelt.

V steht für Virgil – Das neue Mode-Vokabular für Louis Vuitton

Es war an der Zeit: Mit seiner ersten Menswear Kollektion definierte Virgil Abloh gestern Mittag in den Pariser Gärten des Palais-Royale die neue Männlichkeit beim Modehaus Louis Vuitton und leitete für das französische Traditions-Label eine neue Ära ein. Im Vorfeld wurde viel spekuliert: Die Erwartungen waren hoch für den ehemaligen Creative Director von Kanye West und Off-White Gründer. Was ihn und seine Arbeitsweise so besonders macht und wieso er für eine Generation steht, findet sich in den Details: Virgil Abloh hat keine klassische Designer Ausbildung, sondern einen Architektur- und Ingenieurs Hintergrund, er ist der erste schwarze Mann in einer so führenden Design-Position des Luxuslabels, Models aus allen Kontinenten der Welt liefen über den Regenbogen-Laufsteg und Virgil lud, neben Stars wie Rihanna und Kim Kardashian, Modestudenten aus Paris zur Show ein.  Außerdem fand jeder Gast der Show ein Wörterbuch auf seinem Show Platz, in welchem Virgil sein neues “Vokabular” erklärt. Die Auflistung beginnt mit Virgil’s 3% Geheimformel: “The exact ratio needed to twist a normative object into something special.” Nach dieser Formel designte er seine gesamte “Colour Theory” Kollektion und gestaltete jedes Teil durch einen 3% Twist um. Weiter in dem Vokabular: “A is for accessomorphosis: A portmanteau to describe the transformation of an accessory into a garment, effectively evolving its functional form.” Accessoires werden zu selbstständigen Kleidungsstücken, so findet man in der Kollektion besonders viele Taschen die zu Westen werden oder zu ganzen Oberteilen mutieren.  Das gesamte, teilweise sehr selbstironische Wörterbuch der Show findet ihr hier.  
Feines Kaschmir, glänzende Seide und Leder treffen in der Kollektion auf weit geschnittene Shirts, Hoodies und Baggypants, sowie feine Bundhosen und gerade geschnittene Blazer. Insgesamt zeigte Virgil Abloh viele monochrome Looks in denen hochwertige Materialien auf Jeans treffen und feine Schneiderkunst auf Workwear Elemente und Schnitte, sowie Hip Hop Kultur Elemente.  Damit trifft Virgil den Zeitgeist der Millennials und definiert einen neuen Luxus. “L for luxury: a label determined by values, codes and qualities, its use and definition were the privilege of few until a new generation conquered its dominion and shifted the paradigm for good.” Scheint genau dieser Generationswechsel ist nun vollzogen.

Ausstellungstipp zum Wochenende

Wer das Wochenende mal keine Lust auf Fußball hat, für den haben wir hier eine arty Alternative: Zwei unserer liebsten Fotografinnen, Elena Breuer und Thijsiena Marx, präsentieren im Rahmen einer Ausstellung ihre Abschlussarbeit im CRCLR Berlin-Neukölln. Mit unverwechselbarer Bildsprache zeigen sie zu dem Thema „On the sun at night“ zusammen mit 20 weiteren Absolventen des Lette Vereins ihren ganz eigenen Blick auf die Welt. Die Aufnahmen reichen von dokumentarisch, inszeniert bis hin zu intuitiv und konzeptuell und halten somit ganz besondere Augenblicke fest. Neben tollen Fotografien, gibt es außerdem coole Beats, Cocktails und ein garantiert spannendes Kunst Publikum. Die Ausstellung  geht bis Sonntag, den 24.06.18 und ist auf jeden Fall einen Wochenendbesuch wert. Weitere Infos dazu findet ihr hier!

Sehenswert: Jean Pigozzis Selfie-Kultur in Münchner Galerie

Dank Instagram befindet sich die Selfie-Kultur auf ihrem momentanen Höhepunkt. Wer sich dabei auch noch gut inszenieren kann und ein paar Photoshopskills parat hat, wird dafür sogar mit ein paar Likes mehr belohnt. Passend zu diesem Thema eröffnete gestern in der Münchner Galerie IMMAGIS die Ausstellung des französisch-italienischen Fotografen Jean Pigozzi, dem inoffiziellen Erfinder der Selfies. Ganz nach dem Motto: Back to the roots, wird die kulturelle Chronik „ME & CO“ mit zahlreichen Selfie-Aufnahmen von Steve Martin, Arnold Schwarzenegger, Andy Warhol bishin zu Lady Gaga, Sarah Jessica Parker und der New Yorker High-Society ausgestellt. Ebenso seine berühmte zweite Serie „Pool Party“, in der Pigozzi mit überraschend-frischen, schnappschussartigen Aufnahmen seinen illustren Freundeskreis zeigt, der bei seinen legendären Sommerpartys zusammen kam. Die Ausstellung läuft vom 21. Juni bis 4. August 2018 und ist für Kunst-und Fotografieliebende ein absolutes Must-See ­und einen Wochenendtrip auf alle Fälle wert!

Generation Y – wir wollen mehr!

Quelle: Welt.de

Erst Abi, dann Uni und danach wird gearbeitet – im besten Fall bis ins hohe Rentenalter. Ohne Pause, versteht sich. So haben es uns unsere Eltern vorgemacht – aber so wollen wir es auf keinen Fall machen. Denn immer mehr Vertreter der Generation Y – sprich wir – wollen einfach mehr als nur Geld und Karriere. Aus den Untersuchungen des Instituts für Angewandte Arbeitswissenschaft (IfaA) geht hervor, dass für uns bei der Jobwahl vor allem eins im Vordergrund steht: Persönliche Erfüllung. Nicht das große Geld, nein. Wir wollen Zeit, Zeit für Menschen, Zeit für Dinge, die wir lieben und stellen dementsprechend auch Bedingungen an unsere Arbeit. Selbsterfüllung – auch im Job. Auf die Frage “Warum?”, sollte unsere Arbeit die Antwort sein. Nicht nur arbeiten um der Arbeit Willen. Wir reflektieren, hinterfragen und sind gerade deshalb auch so anspruchsvoll geworden.
Plattformen, wie GoodJobs, greifen diese Entwicklung auf und bieten nachhaltige und soziale Jobs an, die passend auf die Bedürfnisse unserer, aber auch auf die der nächsten Generation Z, zugeschnitten sind. Statt starrer Hierarchien gibt es dort Jobs mit Sinn. Für mehr Infos einfach hier klicken!