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CONCEPT EQ – MOBILITÄT NEU GEDACHT

Werbung in Kooperation mit Mercedes-Benz

Elektromobilität – klingt nach Sci-Fi, Zukunftsutopie oder Black Mirror Folge, dabei stecken wir gerade mitten drin, denn 2018 soll das Jahr der Elektromobilität werden. Was das genau bedeutet? Batterieangetrieben Fahrzeuge, ob private Autos, öffentliche Verkehrsmittel oder sogar Flugzeuge. Gerade ersteres existiert in unserem nächsten Umfeld, befährt parallel neben den gewöhnlichen Autos die Straßen, aber tangiert die meisten von uns bisher kaum. Das soll sich dieses Jahr ändern, denn immer mehr Menschen, in der Politik oder ganz privat, fordern einen Umstieg von Benzinern und Diesel-Fahrzeugen auf die elektrischen Alternativen. Wir haben uns informiert, wie sinnvoll das tatsächlich ist.

Zunächst einmal die Fakten: In 2006 gab es in Deutschland nicht mal 2.000 Elektroautos, in den Jahren danach sank die Zahl sogar weiter, bis ein genereller Anstieg ab dem Jahr 2012 verzeichnet werden konnte. Ab 2012 stieg die Zahl der Elektroautos von 4.500 auf bis zu 54.000 in 2018. Martin Schulz machte den Umstieg auf Elektromobilität zu einem seiner Wahlkampfversprechen im letzten Jahr. Elektroautos sind um ein vielfaches leiser, als herkömmliche Fahrzeuge – sogar so leise, dass vor Unfällen im Straßenverkehr gewarnt wird und über akustische Signale nachgedacht wird. Sie brauchen keine Warmlaufzeit, sondern können innerhalb weniger Sekunden auf voller Drehzahl fahren. Die Fahrzeuge sind allerdings größtenteils in der Anschaffung um einiges teurer als die herkömmlichen, weil die Batterien noch relativ großen Forschungs- und Innovationsbedarf haben. Die Preise werden aber immer weiter sinken. Außerdem gibt es noch Probleme mit einer hohen Reichweite, der Lauf- und Aufladezeit der Batterie, und sind dementsprechend zur Zeit vor allem für den Stadtverkehr geeignet. Es wird von einem Henne-Ei-Prinzip geredet: Flächendeckende Ladestationen machen erst Sinn, wenn genügend E-Fahrzeuge vorhanden sind, E-Fahrzeuge dagegen machen erst Sinn, wenn genügend Ladestationen vorhanden sind. Die EU will deswegen 800 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um Ladepunkte auszubauen, sowie 200 Millionen Euro um die Entwicklung der E-Batterien voranzutreiben.

Es gibt also klare Vor- und Nachteile, wobei die oben genannten Nachteile nur eine Frage der Zeit sind, wie “Concept EQ” von Mercedes-Benz zeigt. EQ ist die neue Produkt- und Elektromarke von Mercedes und steht für ‘Electric Intelligence’ was sich von den Markenwerten ‘Emotion und Intelligenz’ ableitet. Das neueKonzeptfahrzeug ist batterieelektrisch angetrieben, hat gleich zwei Elektromotoren, deren Gesamtleistung  auf bis zu 300kW gesteigert werden können und somit Tempo 100 in weniger als 5 Sekunden erreicht werden, einen Allradantrieb, sowie bis zu 500 km Reichweite. Deutlich reduzierte Ladezeiten gehen mit der Einführung des Schnellladens via Combined Charging System (CCS) einher. Der europäische Ladestandard ermöglicht ein Schnellladen mit weit größerer Leistung als heute – Mittel- bis langfristig sogar mit über 300 kW. Innerhalb von fünf Minuten könnte somit Strom für 100 lokal emissionsfreie Kilometer nachgeladen werden. Mit den beiden letzteren Punkten wären also auch die Hauptkritiken des E-Mobilität geklärt und der Konsument zufriedengestellt.

„Die Mobilität der Zukunft bei Mercedes-Benz stützt sich auf vier Säulen: Connected, Autonomous, Shared und Electric. ‚Concept EQ‘ bringt all das konsequent zusammen. Emissionsfreie Automobile sind die Zukunft. Und unsere neue Marke EQ geht weit über das EFahrzeug hinaus. EQ steht für ein umfassendes elektrisches Ökosystem aus Services, Technologien
und Innovationen.“

– Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter MercedesBenz Cars

Das “Concept EQ” nimmt ein bisschen die Angst vor dem Umstieg auf Elektromobilität, ganz einfach aus dem Grund, dass es mit unserer herkömmlichen Vorstellung eines Fahrzeugs mithalten kann und zusätzlich in Sachen Userfreundlichkeit, Interior, Innovationen und Extras überzeugt. So erinnert das aktuelle Modell ein bisschen an eine Mischung aus dem Batmobil und Nightrider’s K.I.T.T., ganz anders in der Optik, aber ähnlich kommunikativ und zuvorkommend. Sobald sich der Fahrer dem Auto nähert, aktiviert es sich selbst und begrüßt ihn mit einer bestimmten Farbstimmung der eingebauten Lichter im Innenraum. Drinnen angekommen gibt es dann kaum noch ordinäre Knöpfe und Schalter, sondern ein neues Interface mit Touch-Funktionen und einen Widescreen, der dir zeigt, welche Ziele mit der Batterielaufzeit zu erreichen sind, wo die nächsten Aufladestationen sind, welcher deiner Freunde sich über einen kleinen Abstecher freuen würde, oder das nächste Café für ein Lunch-Date in 3D. Optisch kann das Ganze personalisiert und selbst zusammengestellt werden. Für dich wichtige Informationen rücken so in den Vordergrund, alles Weiter nach Hinten. Fortschrittliche Funktionen von Smartphones, Kameras, die statt Autospiegeln angebracht wurden, und Kartendiensten vereinigen sich zu einem intelligenten Auto.

Das wichtigste Thema der Elektromobilität ist aber natürlich der Klimaschutz, die Umweltfreundlichkeit und der CO2 Ausstoß. So schön sich das Konzept in der Theorie anhört – ein Auto ganz ohne Emission und Kohlenstoffdioxid – so widersprüchlich ist es tatsächlich in der Umsetzung. Die Klimabilanz eines Elektro-Autos hängt natürlich davon ab, wie der Strom erzeugt wird. So produziert ein Auto, das nur von Kohlekraftwerken Strom bezieht, vier mal so viel CO2 Emission, als ein Benziner. Die Tagesschau schreibt: „Viele Experten bescheinigen dem Elektroauto eine schlechtere Umweltbilanz als dem herkömmlichen Auto mit Verbrennungsmotor“. Um also tatsächlich etwas für die Umwelt zu machen, müssten wir mehr auf Wind- und Wasserkraft, oder Solarenergie setzen. Der Umstieg auf Ökostrom sollte also Priorität vor dem auf Elektromobilität haben, gerade weil sich Deutschland vorgenommen hat bis 2050 den Ausstoß von Kohlendioxid um ganze 80 Prozent zu verringern.

Wir sollten uns ein Beispiel an Norwegen nehmen. Die Skandinavier befreiten die Elektroautos von Steuern und Abgaben, sodass mittlerweile ein herkömmliches Auto in der Anschaffung teurer ist, als ein batteriebetriebenes. Außerdem müssen E-Auto-Fahrer keine Maut oder Fährgebühren zahlen und können die Taxi- und Buslinien mitbenutzen. Außerdem können die Norweger an öffentlichen Ladestationen umsonst Strom tanken – Ökostrom, der aus 98 Prozent erneuerbaren Quellen, insbesondere Wasserkraft, gewonnen wird. Zusammengefasst also eine gute Idee, die hoffentlich den Anreiz zu mehr Wandlungwillen, auch in der Politik, gibt. Eine Aussicht in die Zukunft, die wir grüner gestalten können.

Fotos von Tim Adler

Weiterlesen?
– Eine Aussicht, wie es in der Zukunft weiter mit der Elektromobilität gehen könnte, gibt die WELT in einem Artikel hier
– Der Podcast CLEANELECTRIC klärt über Elektromobilität auf, gesprochen von drei oder mehr Elektro-Automobilisten
– In der ARD Mediathek findet ihr den Radiobeitrag “Deutschland sucht den Superakku

Comments 3

  1. Super guter Post, mit tollen Bildern. Ich finde es super wichtig das Ihr eine grüne Message sendet und vorallem auch die Vor- und Nachteile in der Vordergrund stellt!
    Alles liebe
    Anna

  2. Matt

    Das Elektroauto hat schon 1900 nicht den Durchbruch geschafft und wird es auch jetzt nicht schaffen. Wo hin mit dem ganzen Batteriemüll und wo her den Strom nehmen? Wo unsere Welt schon fast 5 mal im Jahr an einem Kollaps vorbei gleitet. Wieder auf Atomkraft setzen?

  3. Ich mag diese Eigenschaft von Mercedes-Benz Elektromobilität ist Klimaschutz, Umweltfreundlichkeit und CO2-Emissionen

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