Style Crush

STYLE CRUSH – EMMA FRIDSELL

Left photo by Angelina Ilmast

 

STYLE CRUSH – EMMA FRIDSELL

Unser letzter Style-Crush zeigte schon, dass das minimalistische Mode-Skandinavien neuinterpretiert wird und einen bunteren Anstrich bekommt – denn Oversize-Wollpullover werden durch Hoodies mit Print und Message ausgetauscht, statt Beige und Grau greifen die Influencerinnen aus dem Norden nun zu Statement-Farben und klassisches Tailoring wird mit Streetstyle- und Vintage-Funden gepaart. Auch Emma Fridsell hilft dabei die Skandinavier von ihrem Understatement-Ruf zu befreien und berichtete der VOGUE, dass sie versuche ein laufendes Kunstwerk zu erschaffen. Selbst-Inszernierung ist wahrscheinlich das Stichwort, was hier automatisch in den Kopf kommt – Die Schwedin kombiniert Band-Shirst mit Seidenröcken und Eytys-Schuhen und befindet sich dabei genretechnisch irgendwo zwischen Grunge, Hip Hop-Kultur und Acne Studios Show. Sie kleidet sich um herauszustechen, nicht um durchzugehen oder dabeizusein. Das perfektionierte Ideal eines Highschool-Mädchens lehnt sie offen ab, sie möchte sich lieber für sich selbst kleiden. Mit gerade einmal 20 Jahren und als eine der ersten, die mit dem schwarz-weißen Minimalismus Skandinaviens brechen, hat Emma das Potential sich einen nachhaltigen Namen in der Branche zu machen. Hinzukommt ein unglaublicher Professionalismus, der der Influencer-Industrie fehlt: Es soll um Mode gehen, nicht um Acai-Bowls, Einladungen oder Events.

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Alle Bilder via emmafridsell