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Lunch-Time Mitte: 5 unserer Lieblings-Spots

Wirklich gut essen gehen kann man in jedem Stadtteil in Berlin, in dieser Stadt reihen sich gefühlt in jeder zweiten Straße Vietnamese an Japaner an Mexikaner an Bowl- und Superfood-Restaurant an Inder an Korean BBQ an Döner-Imbiss an Pizzeria an Burger-Laden. Und sogar die deutsche und österreichische Hausmannskost wird hip interpretiert und zum Go-To-Food bestimmt. Gerade preislich haben wir unglaublich viel Glück in der Haupstadt zu wohnen, wo Spätis an jeder Ecke auf einen warten und wir im Vergleich zu Hamburg oder München einschlagende Prozentsätze weniger für unser Dinner zahlen müssen und die Qualität eigentlich immer gut bis hervorragend ist. Wir führen mittlerweile eine Liste um nicht den Überblick über diese Fundstücke zu verlieren und immer up to date zu sein. Einen Teil unserer Liste wollen wir heute für euch offenlegen: Denn wenn uns hier im Office einmal nicht nach der Bio-Mikrowellen-Linsensuppe, Deliveroo oder fix zusammengeworfenem Salat ist, dann schnappen wir uns die anderen Team-Mitglieder und gehen Lunchen. Fünf unserer Dauer-Destinationen dafür findet ihr hier!

Good Bank
In diesem Garten der Zukunft mitten in Berlin können drei Salat- und Gemüsesorten direkt aus den futuristischen Pflanzenregalen gegessen werden. Es ist das erste originale „vertical-farm-to-table-restaurant“ in Europa, wie sich Good Bank selbst beschreibt, was bedeutet, dass ungenutzte Flächen innerhalb der Stadt in Mini-Farmen umgewandelt werden. Das Restaurant kann mit selbstgemachten Eistees, Bowls, Sandwiches, Salaten und kleinen süßen Treats überzeugen. Klar, dass hier Quinoa und Kürbis noch nicht selbst angebaut werden, sondern von außen bezogen werden müssen. Das Konzept der Selbstversorgung bleibt trotzdem authentisch und funktioniert als kleiner Gedankenanstoß.

Rosa Luxemburg Straße 5, 10178 Berlin – good-bank.de

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Data Kitchen
Kantine klingt erstmal unsexy, nach zu weichen Nudeln und Massenproduktion – Data Kitchen in den Hackeschen Höfen allerdings erinnert uns tatsächlich an eine Kantine im positiven Sinne. Hier gibt es Frühstück und Mittagessen auf Online-Vor-Bestellung zu einem festgelegten Zeitpunkt aus Glasboxen. Ohne Bargeld, Wartezeit, Bedienung und Uni-Erinnerungen. Das Restaurant richtet sich nach dem Konzept „Slow Food Fast“ und produziert ganze Gerichte auf digitale Anfragen der Besucher. In den Glaskisten können wir Zitronen-Eisenkraut-Limo, Smoothie-Eigenkreationen, Salate, frische Suppen, Gnocchi oder Risotto mit Ziegenkäse und saisonalem Gemüse, aber auch Fish & Chips finden. Die Karte liest sich regional und saisonal. Zum Frühstück gibt’s Sandwiches mit Avocado, Rührei oder Pancakes. Das Konzept hat Heinz Gindullus nach Berlin gebracht, der hier schon mit seinem Crackers, Chipps oder Trust für Gaumenfreuden gesorgt hat. Geschmacklich irrelevantes, aber bemerkenswertes Detail: Die Teller sehen hier aus, wie aus der Feder eines Sternekoches entsprungen, der Preis pendelt sich dabei irgendwo um die 10 Euro pro Gericht ein.

Rosenthaler Str. 38, 10178 Berlin – datakitchen.berlin

So lecker und ansprechend kann eine Avocado-Stulle sein ??? #avocado #datakitchen #berlin #digitalgastro #digitalcafe #codeks #ontour

Ein Beitrag geteilt von Britta co-founder of codeks (@codeks_working.people) am

Beets & Roots
Wie der Name schon verspricht, auch hier gibt es Health-Food, das sich rund um Gemüse aufbaut. In verschiedenen Bowls mit unglaublich gesunden Namen kommen hier verschiedene Welten zueinander. Die Japanese-Bowl enthält Edamame, eingelegten Ingwer, Sesam Nudeln und Miso-Aubergine. In der Protein-Bowl finden wir dagegen Butternusskürbis, Quinoa und Rote Beete. Auch Hummus und indisch angehauchter Blumenkohl zählen zu unseren Favoriten. Als Topping können Eier, Fisch oder Fleisch dazugewählt werden. Wer den ganzen Bowl-Trend nicht mehr sehen kann, der greift zum Salat oder den Wrap-Versionen von Beets & Roots. Dank Tanjas Bowl-Konszm wissen wir aber, dass man nie genug von ihnen bekommen kann.

Große Hamburger Str. 38, 10115 – beetsandroots.de

The Klub Kitchen
Wir sagen nur: Lachs mit Teriyaki-Sauce, glasiger Lachs mit richtig guter Teriyaki-Sauce. Dazu gibt’s frisches Gurkengemüse, Reis und Avocado und fertig ist das ideale Lunch-Gericht. Klub Kitchen ist einer dieser hipperen Mitte-Läden, in die wirklich gut angezogene Menschen gehen um dort mittags zu lunchen, einen Termin abzuwickeln oder zu lunchen und zwar Zurecht. Das minimalistische Interior lässt der kleinen, aber abwechslungseichen Karte genug Platz um nicht vom Essen abzulenken. Hier gibt es, ja, ihr könnt es sicher nicht mehr hören, Bowls, aber auch selbstgemachtes Granola oder Poached Eggs zum Früshtück, zum Mittag könnt ihr auf Glasnudelgerichte, Pulled-Chicken mit Ingwer oder Spinatknödel mit Parmesan. Lunch-Soul-Food!

Mulackstraße 15, 10119 – The Klub Kitchen Facebook

Dolores
Wer nach diesen Empfehlungen und trotz unserer Linsensuppen-Enthüllung jetzt das Gefühl hat, wir würden nur grünes Gemüse und ab und zu mal eine rote Beete mit einem gesunden Stück Fisch essen, dem legen wir nun unser letztes Lunch-Mitte-Lieblings-Restaurant ans Herz: Dolores! In dem Imbissartigen Restaurant wird seit über zehn Jahren richtig gut mexikanisch gekocht. Schwarze Bohnen, Guacamole, viel Käse und Sour Creme und natürlich Tacos, Tortillas, Burritos und Quesadillas. Dolores macht günstige und unglaublich gute Magen-Füller, die sich auch für die Sommermonate als Mittagessen anbieten.

Rosa-Luxemburg-Str. 7, 10178 – dolores-online.de

 

The other day w/ @theadorabletwo | #dolores #food

Ein Beitrag geteilt von Laura Werner (@thelimitsofcontrol) am