Lifestyle

FASHION CARE PART 2 – WASH WITH CARE

Dieser Artikel enthält Werbung.

Hat Corona euch zur Bananenbrot-Bäckerin, zum Yoga-Lehrer, zur Schmuckmacherin oder zum Sternekoch gemacht? Oder hat die Pandemie eure Super Hausfrauen- und –männer-Gene zum Leben erweckt? Habt ihr schon aussortiert, die Wintersachen eingemottet, den Fleck auf eurem Lieblingspullover beseitigt und alle losen Knöpfe wieder angenäht? Nein? Wir schon. Because we care – Fashion Care!

Seit dem Anfang des Jahres beschäftigen wir uns vermehrt mit dem Thema Mode-Pflege, denn unsere Kleidung von einem Wegwerfprodukt auf einen lebenslangen Begleiter zu befördern, ist nicht nur praktisch und spart eine Menge Geld, es ist vor allem nachhaltig.

In unserem ersten Fashion Care Artikel haben wir uns deswegen die Daten, Zahlen und Statistiken zu Lebenszyklen unserer Kleidungsstücke, Wegwerfzahlen, Second-Hand Märkten und unserem Konsumverhalten angeschaut. So kommt es also, dass der häufigste Grund für ausrangierte Kleidung der Verschleiß ist. Außerdem kauft jeder Deutsche ungefähr 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr und trägt diese nur halb so lang, wie es noch vor 15 Jahren der Fall war. Schuhe, Hosen und Oberteile sind meist sogar unter der Dauer von einem Jahr in Verwendung, bevor sie aussortiert werden. Wir haben festgestellt, dass gerne und viel über Nachhaltigkeit und wenig über die richtige Pflege unserer Textilien gesprochen wird. Unser Jahresvorsatz ist es also, euch und uns selbst, in diesem Feld zu Experten zu machen; Zu lernen, wie wir richtig waschen können, womit sich vor Mottenüberfällen geschützt werden kann oder worin wir unsere Winterkleidung im Sommer verstauen. Passend zu unserer neuentdeckten Liebe für Haushaltsthemen und unserem scheinbar rapiden Erwachsenwerden, wurden wir auch gleich mit unseren textilen Lieblingen eingeschlossen – Mit aller Zeit der Welt haben wir also angefangen auszumisten, zu sortieren, zu reparieren, einzumotten und aufzuholen. Unsere allerersten Profi-Kenntnisse wollen wir jetzt mit euch teilen. Hier kommen unsere acht Tipps um richtig, ökologisch und schonend zu Waschen!

1. Wasche weniger: Wir müssen unsere Hose oder das neue Sommerkleid nicht nach nur einem Mal tragen waschen – es macht sich doch auch ganz schön auf deinem Klamotten-Stuhl, oder nicht? Wenn das Kleidungsstück nur mal kurz eine Auffrischung benötigt, kann man es beim Duschen ins Badezimmer hängen. Ist quasi eine Win-Win-Situation – frischer Körper und aufgefrischtes Kleidungsstück.

2. Wasche auf niedrigerer Temperatur und räum mit Wasch-Mythen auf: Dass Wäsche nur wirklich sauber wird, wenn wir sie kochend heiß waschen, ist schon lange nicht mehr der Fall. Mittlerweile haben Waschmittel eine so große Reinigungskraft und Hygienefunktion, dass Temperaturen bis zu 30 Grad ausreichen, um auch schwerere Verschmutzungen zu beseitigen. Wähle also lieber eine Temperaturstufe niedriger als zu hoch – das schont die Textilie und die Umwelt, denn die meiste Energie wird für das Aufheizen des Wassers verwendet.
Damit sich in der Maschine allerdings keine Bakterien sammeln können, solltet ihr eure Maschine etwa einmal im Monat auf mindestens 60 Grad laufen lassen: Hier könnt ihr Bettwäsche, Handttücher oder Sportbekleidung reinschmeißen.

3. Vorarbeit leisten: Sobald wir einen Flecken auf unserer Lieblingsbluse entdecken, werfen wir sie in den Wäschekorb und kümmern uns erst wieder darum, wenn genügend andere Kleidungsstücke in ähnlicher Farbe dazu gefunden haben. Je nach Verschmutzungsgrad und Auslöser, kann dieses Vorgehen in die Kleiderkiste führen. Denn wer Flecken nicht früh genug und nicht spezifisch behandelt, der bekommt sie vielleicht nie wieder raus. Der Fettspritzer unseres frisch angebratenen Teriyaki-Lachs sollte zum Beispiel von einem anderen Fleckenreiniger entfernt werden, als der vom Himbeereis von Fräulein Frost oder dem rotem Natur-Wein, den wir so gerne trinken. Darum bieten bestimmte Marken die passenden Produkte zu jedem Fleck an: Dr. Beckmanns Fleckenteufel sind spezifisch nach Fleckenverursachern unterteilt – zum Beispiel gibt es einen Fleckenteufel für Obst & Getränke sowie einen für Natur & Kosmetik. Ersteres beseitigt gewissenhaft die Spuren von Rotwein, Kaffee, Tee und sogar roten Beeren, wobei Letzteres nicht nur Grasflecken, sondern auch Make-up, Lippenstfit, Kajal oder Blütenstaub angeht. Rein theoretisch könnten wir uns also unsere gepuderte Nase mit unserem Lieblingsshirt halten, während die obligatorischen Juni-Pollen uns einen Nieß-Anfall bescheren. Wir sollten nur direkt danach den Fleck mit ein wenig Wasser durchfeuchten, mit Dr. Beckmann Fleckenentferner beträufeln, dies einweichen lassen und den Fleck mit z.B. einer kleinen Bürste entfernen bevor wir das Kleidungsstück anschließend mit in die Wäsche geben. Wenn ihr euch nicht sicher seid, welcher Fleck auf welchem Material wie zu entfernen ist, könnt ihr bei Dr. Beckmann sogar online nachgucken, welcher Fleckenteufel euer Lieblingsteil rettet: https://www.dr-beckmann.de/ratgeber/fleckendetektiv/.

4. Trennen: Wer seine Kleidunststücke nicht nach Stoff und Farbe trennt, der liebt sie wahrscheinlich nicht. Verfärbungen und –formungen können auftreten, sodass der Lebenszyklus der Pieces radikal verkürzt wird. Um dem vorzubeugen, sollten wir trennen: Am Leichtesten fällt es mir, direkt drei verschiedene Wäschekörbe zu benutzen. Einen für weiße Wäsche, einen für dunkle Wäsche und einen für bunte Wäsche. Wer doch mal keine Zeit hat zu warten bis ausreichend pinke Wäsche zusammengekommen ist oder das neue Blumen-Ringel-Mustershirt nicht verwaschen will, der kann auf sogenannte Waschtücher zurückgreifen: Der Farb- und Schmutzfänger von Dr. Beckmann ermöglicht es auch verschiedene Farben und Muster in einer Ladung zu mischen, denn das Tuch fängt die austretende Farbe, sowie Schmutz der Kleidungsstücke auf. Einfach ein bis zwei Tücher in die Trommel geben. So könnt ihr eure Maschinen schneller füllen und müsst nicht darauf warten, dass alle eurer sechs pinken Kleidungsstücke gleichzeitig schmutzig sind. Vollere Waschmaschinen bedeuten weniger Aufwand und weniger Wasser- und Energieverbrauch. Achtet nur darauf z.B. neue, dunkle Kleidungsstücke immer separat zu waschen, da diese teilweise noch sehr viel Farbe abgeben. So schützt ihr euch vor bösen Überraschungen.

5. Vollere Waschmaschinen: Wie gerade angesprochen führen vollere Waschmaschinen zu weniger Waschgängen und somit einem nachhaltigeren Waschstil. Hier aber die unsichtbare Linie zu finden, an dem die Waschmaschine zu voll ist und deswegen nicht mehr richtig säubert, ist schwierig. Generell gilt, dass das Wasser fließen muss. Als Test könnt ihr versuchen mit der Hand die Rückseite der Trommel zu berühren, wenn dies einfach möglich ist, ist genug Platz für die Wasserzirkulation und eure Wäsche wird richtig sauber. Die einzigen Ausnahmen sind Fein- und Wollwäsche, hier gilt: Lieber weniger befüllen, als zu viel.

6. Kleidung auf Links drehen: Auch wenn der ausgewaschene und abgeblätterte Retro-Look gerade mal wieder Revival feiert, drehen wir unsere Kleidung auf links. Das schützt dunkle Pieces vor dem Ausbleichen und der Zerstörung von Prints. Wer auf Nummer sicher gehen will und ein Faible für Farbbrillanz hat, der kann sein Waschmittel auf seine Kleidung abstimmen oder zu Dr Beckmanns Farb & Faser Refresh greifen.  Ähnlich wie unsere geliebte koreanische Sheetmask unsere Haut, erfrischt, erneuert und schützt es die Farbintensität ausgeblichener, schwarzer Textilien indem es echte Textilfarbe zur Wäsche hinzufügt. Egal bei welchem Waschgang, mit welchem Waschmittel und welcher Temperatur. Unkompliziert für mehr Brillanz und geglättete Fasern!

7. Mikrofasern einfangen: Nicht nur die Produktion von Kleidung ist umweltschädlich, leider ist es auch das Waschen. Denn beim Waschvorgang werden Mikrofasern und –partikel freigesetzt, die in unser Grundwasser gelangen und so die Umwelt verschmutzen. Abhilfe gibt es zum Beispiel von STOP! Micro Waste, einer deutschen Firma, die den Waschbeutel Guppyfriend herausgebracht hat. Der Beutel sammelt während des Waschvorgangs alle ausgetretenen Mikrofasern auf, sodass die Fasern nach der Wäsche aus dem Beutel geholt werden können um dann im regulären Müll zu verschwinden.

8. Das richtige Waschmittel wählen: Wir hatten es bereits kurz erwähnt, das richtige Waschmittel schützt deine Kleidung vor dem Verblassen, es bringt die Farbbrillanz zurück und reinigt deine Textilien auch bei niedrigsten Temperaturen. Bei der Waschmittelauswahl ist es uns früher vor allem auf den Geruch angekommen, jetzt wissen wir es besser und lesen uns die Funktionsübersichten durch und achten auf Umweltfreundlichkeit. Ecover, Steamery und auch Modemarken, wie Arket und &otherstories bieten genau solche Waschmittel an. Wer keine Lust hat, sich ein Waschmittel mit Aufdruck „eco-friendly“ zu besorgen, der sollte überlegen wieder auf das klassische Waschpulver zu wechseln: Die Leistung ist stärker, man verbraucht weniger und es kommt im recyclebaren Papierkarton. Das beste Waschergebnis wird erzielt wenn man, anstatt einfach nur hineinzuschütten, Waschmittel je nach seinem Wasserhärtegrad dosiert. Gerade bei Waschmittelkonzentraten tendieren wir dazu viel mehr als nötig zu nehmen. Beim örtlichen Wasserwerk kannst du deinen persönlichen Wasserhärtegrad erfragen und entsprechend dosieren und katapultierst dich mit dieser Information in dem absoluten Wasch-Experten-Olymp. Und da wollen wir doch alle hin oder? 

In dem nächsten Teil unserer Fashion Care Reihe “wash with care” werden wir uns daher den größten Part der Fashion Care Wertschöpfungskette noch einmal genauer vornehmen: die Waschmaschine und den richtigen Umgang damit, denn der 50° Universalwaschgang hat dank der technologischen Entwicklung bei neuen Waschmaschinen ausgedient.

BECAUSE WE CARE!

  1. Dr. Beckmann Fleckenreiniger (Natur & Kosmetik oder Obst & Getränke)
  2. HUMDAKIN Eco Friendly Waschmittel
  3. Rattan Wäschekorb
  4. ECOVER Eco Friendly Waschmittel
  5. Guppyfriend Waschbeutel
  6. Dr. Beckmann Farb & Faser Refresh oder Farb & Schmutz Fänger
  7. HAY Wäschekorb